Zwei Punkten fehlen zum Happyend

Es hat nicht sollen sein! Das Volleyball-Internats Frankfurt verlor das letzte Saisonspiel 2:3 (25-23, 19-25, 25-22, 20-25, 14-16) gegen den USC Braunschweig und beendet die Saison nach einer Niederlagenserie von zehn Spielen als Schlusslicht.

Damit misslang auch das Unterfangen, das VIF-Trio Tim Peter, Paul Henning und Jonas Sagstetter mit einem Erfolgserlebnis in die Volleyball-Welt zu entlassen. Peter (17 Punkte) und Henning (11 Punkte) zeigten ihre Klasse, Sagstetter konnte nur sporadisch als Libero agieren. Die neuen Vereine des Trios können sich auf gute Typen und starke Spieler freuen.

Zum Spiel: Das VIF fand ganz schwer in die Partie und drohte im ersten Satz unter die Räder zu kommen (8-16). Dann riss sich das junge Team zusammen, holte durch starke Verteidigungsarbeit Punkt für Punkt auf und sicherte sich gar Satz eins. Der Schwung konnte jedoch nicht mitgenommen werden, sodass sich eine sehr wechselhafte Partie anbahnte – mal mit den Frankfurtern obenauf, mal mit den Gästen. So war klar, dass der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. In diesem lag der Gastgeber immer knapp vorne, ehe die stark abstiegsgefährdeten Braunschweiger beim 11-12 erstmals die Führung übernahmen und nicht mehr abgaben.

Einen Matchball konnte das VIF noch abwehren, den zweiten nicht. Die Braunschweiger jubelten, die Frankfurter Spieler ließen kurz die Köpfe hängen, um danach ihr Trio gebührend zu verabschieden.